Katholischer Deutscher Frauenbund
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Besuch der Moritzkirche in Augsburg

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Trotz leichten Schneefalls entschied man sich dafür, die Geschichte der Moritzkirche den Frauen vor der Kirche nahe zu bringen, um die Besucher der CitySeelsorge im Inneren der Kirche nicht zu stören.

1019 wurde die Moritzkirche erbaut, durch Brand und Einsturz immer wieder zerstört und größer errichtet. Bis zur Reformation bestand eine feste Bindung zur bekannten Augsburger Familie der Fugger, die eine Loge im Chorraum der Kirche besaßen und die Pfarrgemeinde auch wohlwollend unterstützten.

In der Bombennacht vom 24. Februar 1944 wurde die Moritzkirche so stark beschädigt, dass lediglich die Außenmauern und der Turm noch übrig waren. Unter Dominikus Böhm wurde das Gotteshaus nach dem Ende des Krieges neu aufgebaut. Im Hinblick auf den tausendjährigen Geburtstag im Jahr 2019, konnte man den bekannten Architekten John Pawson (London) für eine Neugestaltung gewinnen. Für die Gestaltung des Innenraums und auch für das Lichtkonzept erhielt der Architekt schon einige Auszeichnungen. Der Kirchenraum beeindruckt den Besucher durch seine Schlichtheit, das Gefühl eines unendlichen Raumes und durch den Kontrast zwischen dem dunkel gefärbten Eichenholz und des weißen Kalksteins, der einheitlich in der ganzen Kirche verbaut wurde.

Das Innere der Moritzkirche ist seit der Umgestaltung sehr bekannt. Doch die Kirche ist als seelsorgerischer Treffpunkt gedacht. Die Besucher und Ratsuchenden sollen in ihrer Andacht und ihrem Gebet nicht gestört werden. Es gibt einen Präsenzdienst, d.h. Priester und Ehrenamtliche stehen Ratsuchenden immer zur Verfügung.

Nach der Führung blieb noch Zeit für einen Stadtbummel oder eine schöne Tasse Kaffee im Café Dichtl. Um 18.00 Uhr nahm die Gruppe an der Messe in der Moritzkirche teil, die von der Gruppe „Loblicht“ gestaltet wurde. Ein Abendessen in der Pizzeria Dragone rundete den interessanten Nachmittag ab.

Autor: Birgitt Zaiser
20.01.2018
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